Wie funktioniert die Anlagen-Überwachung mit SPYCE?

Hinter SPYCE stehen über zehn Jahre Forschung von anerkannten europäischen Institutionen. Entwickelt wurde SPYCE auf der Basis des EU-Projekts PVSAT.

> Satellitendaten: Mittels Satellitendaten wird die Sonneneinstrahlung am Standort der PV-Anlage berechnet. Bewölkung und Trübung der Atmosphäre werden berücksichtigt. Zusätzlich erhöhen Daten von Wetterstationen die Genauigkeit.

> Soll-Werte: Aus der Einstrahlung wird über die Kenndaten der Anlage (Grösse, Typ, Ausrichtung) der Soll-Ertrag simuliert.

> Ist-Werte: Ein Datenlogger liefert die stündlichen Ertragswerte der Anlage an den zentralen SPYCE-Server.

> Überwachung: Ein intelligentes Fehlererkennungs-Programm analysiert täglich alle Abweichungen zwischen Soll-Ertrag und tatsächlichem Ertrag der letzten 30 Tage. Bei Abweichungen analysiert das Programm Ausmass, Dauer und Entwicklung des Ertragsausfalls sowie die Korrelation mit der Einstrahlung, Tageszeit und Temperatur. Diese Werte werden mit typischen Fehlermustern wie Beschattung, Degradation, Verschmutzung, Schneebedeckung oder Ausfall von Komponenten verglichen, um die wahrscheinlichen Fehlerursachen zu bestimmen. Zusätzlich findet ein Vergleich mit benachbarten PV-Anlagen statt.

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